Madame Désirée II

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , am 20. Juli 2009 von ladydestiny

Müde ließ sich Désirée in ihr Bett sinken. Nach diesem harten Tag hatte sie sich das verdient, dachte sie.

Doch im nächsten Moment schon schreckte sie hoch. Da war doch was…

Sie ließ ihre Hand unter die Decke gleiten und tastete danach, holte es hoch und schaute – ein Knebel. Wie bitte war der in ihr Bett gekommen?

Die Tür ging auf und ihr Mann betrat das Schlafzimmer.

„Schaaatz“ begann er und endete gleich wieder, als er den Knebel sah.

Désirée grinste vor sich hin. Eine kleine Idee begann zu reifen.

Sie fesselte ihren Mann ans Bett und verpasste ihm den Knebel. Sie zog ein wenig an der einen Brustwarze, ein wenig an der anderen, machte eine Hand los, damit er das gleiche bei ihr tun konnte.

Gerade als sie sich umdrehte um nach einem weiteren Tuch für die Augen zu suchen packte er sie, warf sie auf den Rücken.

„Willst Du meine Peitsche spüren, meine Möchtegernherrin?“

Und wie sie wollte… Auf einmal war sie nicht mehr so müde…

Madame Désirée I

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , , am 19. März 2009 von ladydestiny

Erschöpft ging Désirée in die Küche. Sie musste endlich kochen, ihr Mann würde gleich nach Hause kommen und wollte gern warmes Essen auf dem Tisch haben.

Aber sie hatte nicht wirklich Lust dazu. Sie wollte viel lieber andere Dinge tun.

Während sie die Nudeln im Topf umrührte stellte sie sich vor, wie ihr Mann hinter ihr stand und ihr den Nacken küsste.

Ein gutes Gefühl.

Und wie seine Hände auf ihren Hüften lagen.

Sie schüttelte den Kopf und verwarf die Gedanken gleich wieder. Das konnte doch nicht wahr sein, dass sich ein einfaches Telefonat so bei ihr festsetzte.

Sie schloss einen Moment die Augen und hatte wieder das Gefühl seiner Lippen im Nacken. Seine Hände fest auf ihren Hüften, wie er sie nach hinten zog, sich fest gegen sie drückte.

Wie seine Hände dann langsam an ihr hochwanderten…

Stöhnend ließ sie den Kochlöffel fallen.

Das ging so nicht, das ging einfach nicht. Sie wollte das jetzt nicht. Aber die Nudeln mussten umgerührt werden.

Ihr Mann betrat die Küche und sie sah ihn nur kurz an. Sie war völlig durcheinander, als er sich hinter sie stellte und sie leicht in den Nacken biss.

„Hallo Schatz“, sagte er und legte ihr die Hände auf die Hüften, zog ihr Becken dicht an seins.

Désirée stöhnte. Das war ja wie beschrieben. Und wie in ihrer Fantasie.

Er lächelte nur, für sie unsichtbar und biss noch einmal zu, etwas fester und ließ seine Hände höher wandern unter ihre Bluse und fasste ihre Brüste.

Désirée stockte der Atem.

Doch nicht so am Herd, was wenn…

Weiter kam sie mit den Gedanken nicht, als er eine Hand wieder nach unten wandern ließ und ihren Rock hochschob.

Sie konnte seine Erregung überdeutlichspüren und wollte schon nein sagen, als er ihre Beine auseinanderdrückte.

„Vergiss nicht die Nudeln umzurühren“, stöhnte er ihr ins Ohr und Désirée stützte sich mit beiden Händen auf der Arbeitsplatte ab.

Die Nudeln waren jetzt völlig egal…

Das Halsband III

Veröffentlicht in Das Halsband mit Tags , , , , , , , , am 3. Februar 2009 von ladydestiny

Ich zittere. Diesmal nicht so sehr die Erregung wie sonst, sondern die Ungewissheit.

Ich habe sie mit ihrem Meister gesehen. Ich habe gehört, wie sie gebettelt hat. Wird sie mich dafür strafen? Oder wirs sie es gar nicht erst erwähnen?

Unsicher knie ich mich in die Mitte des Raumes. So habe ich sie zu erwarten. Immer schon. Schon in der ersten Stunde lernte ich das. Lang bevor sie so weit gehen konnte mit mir, bevor ich ihr so weit ausgeliefert war.

War sie ihrem Herren ebenso ausgeliefert? War das privat oder war es wie bei uns nur eine Geschäftsbeziehung?

Ich wüsste gern, wer er ist, wie stark er ist. Würde sie sich auch von mir dominieren lassen?

„Nein“ schallt es plötzlich durch den Raum. Ich zucke zusammen. Hatte ich etwa laut gesprochen?

Als sie auf mich zugeht, zitter ich nur noch mehr. Jetzt habe ich wirklich Angst. Ich schließe die Augen und senke den Kopf.

Die Gerte zischt laut neben meinem Ohr. Ich erwarte den Schlag – doch er kommt nicht.

„Du bist MEIN Eigentum“, sagt sie ruhig, aber bestimmt.

Meine Angst wird weniger, wenn auch nur langsam. Sie wird mich nicht verletzen, wenn ich das nicht will. Weiß ich. Hoffe ich. Ich erinner mich an den Vertrag, an die Vereinbarungen.

Ich spüre die Gerte unter meinem Kinn. Sie verlangt, dass ich den Kopf hebe. Also tu ich das. Aber ich trau mich nicht, die Augen zu öffnen.

Ein leichter Klapps auf die Schulter und ich seh sie an.

Sie trägt kein Halsband. Sie ist wieder sie selbst.

Wieder ein Schlag auf die Schulter, diesmal fester.

„Es geht Dich nichts an“, sagt sie. Und ich nicke. Ich werde aufhören darüber nachzudenken. Nicht vor ihr.

Sie bedeutet mir aufzustehen und fesselt mich ans Kreuz. Fest. Sie fragt nicht, ob es zu fest ist, als sich die Nieten der Lederfesseln in meine Handgelenke drücken.

Als ich leise stöhne, zieht sie nur eine Augenbraue hoch und zieht die Fesseln noch fester.

„Komm herein“ sagt sie laut und die Tür zum Nebenraum öffnet sich.

Erschrocken reiße ich den Kopf in die Richtung – was wird jetzt kommen?

Eine Sklavin kriecht in den Raum. Nackt, nur eine Maske hat sie an. Sie kriecht zu meiner Herrin und legt sich zu ihren Füßen.

„Wie ich es Dir gezeigt habe“, höre ich meine Herrin sagen und beginne zu zittern.

Die Sklavin krabbelt auf mich zu, kniet sich vor mich. Für einen Moment seh ich ihre Augen.

Und das Halsband, dass sie trägt.

Noch bevor ich irgendwas sagen kann, zieht sie mir mit dem Mund ein Kondom über…

Fräulein Rita

Veröffentlicht in Fräulein Rita mit Tags , , , , , , , am 28. Januar 2009 von ladydestiny

Es klingelt an der Tür – das muss er sein.

Nervös zupft Fräulein Rita ihr kurzes rotes Kleidchen zurecht, schaut, ob die schwarzen halterlosen Nahtnylons auch noch da sitzen, wo sie hingehören und öffnet die Tür, stürzt nach unten. Hin zu ihrem Postboten.

Ihrem arabischen Postboten.

Überrascht schaut er sie an – Fräulein Rita ist sich sicher, dass sie eine Erscheinung ist, wie sie da vor ihm steht. Jetzt hat er keine andere Wahl als ihr endlich seine Liebe zu gestehen!

Er zupft seinen Turban zurecht – er ist gelb, passend zur Uniform. Wie sehr Fräulein Rita diese Farbe doch an ihm liebt.

„Ääääh, Fraulin Rita“, sagt er.

„Ja?“ Aufgeregt reißt sie die Augen auf und kommt einen Schritt näher. Er weicht einen Schritt zurück.

„Fraulin Rita“, setzt er wieder an, „Wudden Sie mich…“

Er kommt gar nicht erst dazu auszusprechen, denn Rita reißt die Arme hoch, wirft sich ihm an den Hals und schreit laut „jaaaa, ich will!“

Leider ging er zwei Schritte zurück und Rita landete auf dem Boden.

Er hilft ihr nicht auf, sie rappelt sich allein hoch. Und findet einen Lockenwickler auf dem Boden. Hatte sie etwas vergessen den herauszunehmen?

„Fraulin Rita, alles okkeei?“ fragt ihr arabischer Postbote.

„Jaja“, jammert sie, „Sie wollten mich was fragen?“ Sie schöpft wieder Hoffnung, als er sie  mit seinen strahlend weißen Zähnen anlächelt.

„Fraulin Rita… Wudden Sie fur Ihre Nachbarn ein Paket annehmen?“

Enttäuscht reißt Rita den Mund auf – er sollte sie doch fragen, ob sie ihn heiraten will! Wie konnte er da nur an seine doofe Post denken!

Nur schwer bekam sie ein „Natürlich“ über die Lippen und schlich mit dem Paket die Treppen wieder hoch.

„Na, wieder kein Kerl für Rita?“ lachte der schnöselige anzugtragende Nachbar von zwei Türen weiter.

Rita war so sauer, dass sie seine Krawatte packte, als er an ihr vorbeigehen wollt und ihn in ihre Wohnung zog.

„Auf die Knie“ befahl sie. Er gehorchte sofort. Sie musste eine Erscheinung sein. „Du putzt jetzt meinen Küchenboden! Sonst gehst Du in den Kerker!“

Sie zeigte in den Flur, er folgte ihrem Blick – da stand ein großer Käfig. Er überlegte nicht lang, sondern schnappte sich den Putzlappen und begann zu schrubben.

Fräulein Rita beobachtete ihn dabei, fühlte sich gut und warf einen Blick in den Spiegel neben sich.

Ihr MakeUp war verlaufen, die Lockenwickler standen kreuz und quer von ihrem Kopf ab, unter ihrem kleinen roten Kleid lugte die weiße Baumwollunterwäsche heraus und statt ihrer Highheels trug sie die hellgrünen Fellpuschen.

Rita heulte verzweifelt los, der anzugtragende Schnösel stand auf und grinste vor sich hin.

Da packte sie ihn wieder an seiner Krawatte, zog in ihn Schlafzimmer, warf ihn auf’s Bett, fesselte ihn und zog ihm die Hose aus.

Der würde schon sehen, was er davon hatte…

Und der arabische Postbote würde schon sehen, was ihm entging…

Fortsetzung folgt…

Überraschung

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , , am 26. Januar 2009 von ladydestiny

Ich komm nach Hause, die Dienstreise war anstrengend. Meine Freundin steht in der Küche und kocht irgendwas. Keine Ahnung was, ich bin zu müde, um nachzuschauen.

Wie immer geh ich ins Wohnzimmer, mach Musik an und setz mich in den Schaukelstuhl, Augen geschlossen, Kopf nach hinten gelehnt, die Arme einfach auf den Lehnen.

Ich brauch Ruhe. Abschalten. Genau das.

Kaum spüre ich sie an meinen Armen klickt auch schon etwas. Ich mach die Augen auf – und bin gefesselt. Wann hat sie die Handschellen am Stuhl festgemacht? Wann hat sie gelernt, sie so schnell zu schließen? Warum ist mir das nicht aufgefallen?

Ich seh sie verwirrt an, will etwas sagen, aber sie bedeutet mir ruhig zu sein.

Keine Ahnung, was sie vor hat, ich werde mich überraschen lassen.

Sie tanzt vor mir, macht langsam ihren Mantel auf. Hatte sie den schon in der Küche an?

Sie trägt was ich so sehr liebe – nur die halterlosen Strümpfe und die Highheels.

In denen sie vor einer Woche noch nicht stehen konnte, geschweige denn tanzen. Wann hat sie das gelernt?

Sie tanzt direkt vor mir, berührt mich dann und wann. Lapdance. Ich wusste nicht, dass sie das kann.

Ich will sie berühren, zu mir ziehen – aber die Handschellen verhindern das.

Sie öffnet meine Hose und als ich denke, dass sie sich um mich kümmert ist sie wieder weg.

Dreht mir den Rücken zu, beugt sich nach vorn – ich kann alles sehen.

Seit wann hat sie das kleine Piercing da?

Immer noch völlig überrascht sehe ich sie an, als sie zu mir kommt.

Setzt sich auf mich.

Und der Schaukelstuhl schaukelt…

Das Halsband II

Veröffentlicht in Das Halsband mit Tags , , , , , , , , , am 22. Januar 2009 von ladydestiny

Sie geht in den Nebenraum, wie ich es wünsche. Ihr Gang ist nicht mehr so fest wie sonst, aber das wundert mich nicht. Sie gehört mir. Sie weiß, dass sie nicht zu fest gehen sollte.

Die Peitsche hat sie immer noch in der Hand. Aber das werden wir ändern.

Ihr jämmerlicher Sklave hängt noch am Kreuz. Ich bin nett und mache eine Fessel los. Er soll verschwinden. Sagen muss ich nichts. Er ist ihr Sklave – aber sie ist jetzt für mich da, also hat er das Haus zu verlassen.

Ich folge ihr und schließe die Tür. Sie steht mitten im Raum. Erhobenen Hauptes. Stolz wie immer. Aber nie überheblich. Sie weiß, wo ihr Platz ist und dennoch gibt sie nicht auf. Aber das wird noch. Sie ist mein – und das werde ich ihr zeigen.

„Auf die Knie“ befehle ich. Sie rührt sich nicht. Sowas mag ich nicht. Und doch fasziniert es mich wieder.

Ich gehe zu ihr, stehe direkt vor ihr und sehe ihr in die Augen. Sie hält meinem Blick stand. Jede andere Sklave hätte nach wenigen Sekunden den Blick gesenkt und wäre meinem Befehl gefolgt. Nicht sie.

Ihre Augen glitzern. Das Feuer, das mich von Anfang an fasziniert hat. Schon als ich sie das erste Mal sah. Auf diesem Bild. Der Vamp, der mich faszinierte, von dem ich die Augen nicht lassen konnte.

Sie hat mich gefesselt vom ersten Moment an. Ich wollte sie besitzen – und nun habe ich sie.

„Muss ich mich wiederholen?“ frage ich in festerem Ton. Sie hält meinem Blick weiter stand. Ihr rechter Nasenflügel zuckt. Das tut er immer, wenn ihr Adrenalin steigt, wenn ihr etwas nicht passt. Sicher stellen sich jetzt auch die feinen Härchen in ihrem Nacken auf.

Dieser Widerstand.

Ich fasse ihr Kinn mit Druck.  “Auf die Knie!“ Ich spreche jedes Wort langsam und deutlich aus.

Mit der anderen Hand greife ich nach der Peitsche.

2 Sekunden leistet sie noch Widerstand, dann löst sie den Griff um die Peitsche und sinkt vor mir auf die Knie.

„Verzeiht mir“, sagt sie leise. Kaum zu verstehen.

Ich packe sie am Haar, drehe ihren Blick in meine Richtung. Wird sie standhalten oder einknicken? „Sag es.“

„Verzeiht mir, dass ich unartig war, mein Meister.“

Innerlich lächle ich. Selbst jetzt ist sie noch voller Stolz. Ich könnte sie strafen, könnte sie brechen. Das weiß sie. Und dennoch ist sie nicht voll ergeben.

„Du weißt, was zu tun ist“, sage ich, als ich die Tür nebenan höre. Ihr Sklave ist gegangen.

Ich lasse ihre Haare los, sie steht auf und geht wieder nach nebenan. Sie wird alles vorbereiten. Und ich meine Freude haben…

Das Halsband

Veröffentlicht in Das Halsband mit Tags , , , , , , , am 21. Januar 2009 von ladydestiny

Ich bin aufgeregt. Sehr aufgeregt. In wenigen Minuten habe ich einen Termin. Meine Herrin erwartet mich.

Heute ist ein besonderer Tag. Heute vor einem Jahr war ich das erste mal bei ihr, habe ihr das erste mal die Schuhe geküsst. Danach war ich jede Woche mindestens einmal bei ihr.

Sie fasziniert mich, sie erregt mich, sie dominiert mich. So wie ich es mir immer schon gewünscht habe.

Und heute – heute da will ich ihr zeigen, wie dankbar ich ihr bin.

Ich habe ein Halsband gekauft, das sie mir umlegen darf. Ich will ihr zeigen, dass ich nur ihr gehöre – dass ich bereit bin, nur noch ihr Sklave zu sein. Mich ihr völlig zu ergeben.

Es ist wie immer – die Tür ist offen, ich kann eintreten. Ich geh gleich in unseren Raum und zieh mich aus. Ich weiß, dass sie das von mir erwartet.

Gespannt knie ich mich in die Mitte, nehme das Halsband mit beiden Händen hinter den Rücken und schließe die Augen.

Ich weiß nicht, wie lange ich so sitze, bis ich ihren Gang höre. Die Schuhe klappern auf dem Holzboden.

Ein fester Gang, stolz. Wie ihr Blick. Nicht überheblich, aber stolz. Fesselnd. Ich bin gefesselt von ihr gewesen. Vom ersten Moment an.

Die Tür geht auf und wieder zu. Ich atme schneller, bin gespannt, ob sie weiß, was heute für ein Tag ist.

„Aufstehen.“ Sofort gehorche ich. Weiß ich doch, was mich sonst erwartet, wenn ich schon zu Anfang ungehorsam bin.

„Was hast Du hinter Deinem Rücken?“ fragt sie. Ich wunder mich einen Moment, woher sie weiß, dass ich etwas habe. Aber noch bevor ich etwas sagen kann, hat sie meine rechte Brustwarze gepackt und drückt zu. „Ich habe Dich was gefragt“, sagt sie. Mit diesem knurrenden Unterton, der mir einen neuerlichen Schauer über den Rücken jagt.

„Ein Geschenk für Euch, Herrin.“

Ich zeige ihr das Halsband mit zitternden Händen. Die Augen habe ich weiterhin geschlossen, kann ihre Reaktion nicht sehen.

Sie lacht. Ich kann ihren Atem deutlich spüren. Sie nimmt das Halsband und ich lasse schnell die Hände wieder nach unten sinken. Nicht aufdringlich sein. Das lernte ich schon in der ersten Stunde.

Sie legt mir das Halsband um, ohne etwas zu sagen. Es sitzt ein wenig eng, aber ich trau mich nicht mich zu beschweren. Es war meine Entscheidung, ich werde damit leben. Nun gehöre ich vollends ihr.

Ich höre wie sie sich entfernt von mir. Der Stuhl knatscht etwas. Sie scheint sich zu setzen.

„Hierher“, befiehlt sie. Ich sinke auf die Knie, komme zu ihr, die Augen zwar geöffnet, aber niedergeschlagen. „Meine Schuhe sind dreckig.“ Und es ist meine Aufgabe sie zu säubern.

Nach einigen Minuten spüre ich einen Absatz im Rücken. „Mach es ordentlich.“ Ich bin sicher es zu tun wie immer. Aber die Regeln haben sich geändert. Ich bin in ihrem Besitz. Das zeigt sie jetzt deutlich.

Ich genieße es. Es ist aufregend, so ganz anders. Eine Sitzung bei ihr zu haben war schon immer aufregend – aber ich war nie ganz ausgeliefert, wie ich es jetzt bin.

Sie steht auf, tritt mir auf die Hand. Ich war unachtsam und muss bestraft werden. Sie fesselt mich ans Kreuz und lässt mich leiden.

„Danke Herrin.“ Mehr kann ich nicht sagen.

Plötzlich fliegt die Tür förmlich auf. Ein fremder Mann betritt den Raum. Ich habe ihn noch nie gesehen.

Ich weiß, dass ich nicht ihr einziger Sklave bin, aber kein Sklave würde es wagen, ihren Raum so dreist zu betreten.

Als ich ihren Blick sehe, weiß ich, dass er kein Sklave ist.

Der Stolz ist immer noch da – aber ebenso Demut. Sie lässt die Peitsche sinken.

Er geht festen Schrittes zu ihr, packt sie im Nacken, legt ihr ein Halsband an und schickt sie mit einem Blick in den Nebenraum.

Ich habe Angst. Seine Dominanz ist förmlich zu riechen. Und so wie sie den Raum verlassen hat…

Er würdigt mich keinen Blickes, löst eine Hand vom Kreuz und verlässt den Raum.

Als ich gehe, höre ich wie sie nebenan bettelt.

Wer ist er, dass er meine Herrin beherrscht?

Der Stuhl

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , , , , am 14. Januar 2009 von ladydestiny

Du kommst aus der Dusche, nur ein Handtuch um und setzt Dich einmal kurz an den Schreibtisch, um nochmal in ein Forum zu schauen.

Dir tun die Schulter leicht weh, also nimmst Du die Lehne nach vorn, lehnst Dich drauf und lässt die Schultern hängen, damit sie sich entspannen. Das tut gut.

Plötzlich steht er hinter Dir, legt Dir die Hände in den Nacken und drückt zu. Nicht zu sanft und nicht zu fest. Genau richtig. Genauso, dass es Gänsehaut macht und doch entspannt.

Du lässt den Kopf hängen, ergibst Dich in das genießen, als er mit leichtem Druck anfängt zu massieren.

Du kannst nur noch seufzen, weil es unglaublich gut tut.

Das Handtuch nimmt er runter, zieht Deine Hüfte nach hinten, bis der Rücken total gestreckt ist und der Hintern beinah frei hängt. Du hälst Dich nur noch mit den Oberschenkeln auf dem Stuhl.

Er drückt an den Schultern nach außen, dann wieder nach innen und folgt der Wirbelsäule nach unten. Immer mit Druck. Es tut leicht weh, aber das ist grad egal, weil es einfach gut tut.

Die Gänsehaut wandert vom Rücken den Nacken hoch, bis in die Haarspitzen, breitet sich über die Arme aus, bis Deine Finger anfangen zu zittern.

Er ist an Deiner Hüfte angekommen, massiert weiter.

Du spürst seinen warmen Atem am Ohr, den Druck seiner Finger und würdest Dich am liebsten umdrehen, aber er lässt Dich nicht.

Plötzlich beißt er Dich in den Nacken, zieht Dich noch ein Stück nach hinten.

Innerlich bebst Du. Du weißt, was jetzt kommt.

Und genießt einfach, dass er heute Macht hat…

Im Sex-Shop

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , am 14. Januar 2009 von ladydestiny

Egal durch welche Stadt man bummelt, früher oder später kommt man an einem Sex-Shop vorbei. Und irgendwann überredet der Mann neben Dir Dich, hineinzugehen.

Ein Besuch kann nicht schaden, denkst Du Dir. Vielleicht auch ein kleines neues Spielzeug, warum nicht.

Der Kerl hinter der Theke mustert Dich. War klar. Wehe eine Frau betritt den Laden. Und dann auch noch bei Tageslicht, wo jeder einen hätte sehen können. Sollen sie doch.

Du schaust Dir die Auslagen an, hier ein bisschen, da ein bisschen – bis der Kerl zu Dir kommt und fragt, ob er Euch helfen kann.

Immerhin – freundlich ist er.

Doch dann traust Du Deinen Ohren nicht.

„Können wir den Dildo mal ausprobieren?“ fragt der Mann neben Dir ganz ungeniert den Verkäufer. Der schaut schon seltsam. „Ja, hinterher hat sie keinen Spaß damit und ich hab umsonst so viel Geld ausgegeben.“

Der Verkäufer schaut von Dir zu ihm und wieder zurück.

Du nimmst Deinem Mann den Dildo ab, fühlst selbst das Material und sagst gelassen „Ja, den würd ich gern mal testen. Haben Sie Kabinen dafür hier?“

Große Augen beim Verkäufer. Er bringt keinen Ton heraus.

„Na, das muss doch irgendwo hier möglich sein“ meint Dein Mann.

Du schaust Dich weiter um, findest noch das ein oder andere, was Dich interessieren würd. Du fragst offen durch den Laden „Gibt es denn eine Begrenzung, wie viele Teile man mitnehmen kann in die Kabine?“

„Gar keine“ stammelt der Verkäufer.

„Na dann zeigen Sie uns aber wenigstens, wie die Penispumpe funktioniert“, sagst Du plötzlich und wunderst Dich einen Moment über Dich selbst.

„Also, wir haben da ein Anleitungsvideo…“

„Nein, so mein ich das nicht – ich meine so richtig ausziehen und einmal vormachen.“

Der Verkäufer läuft rot an und Du hast ab sofort Hausverbot mit Deinem Mann.

So ein unfreundlicher Laden aber auch ;)

Biergarten

Veröffentlicht in 1 mit Tags , , , , , , am 10. Januar 2009 von ladydestiny

Er ruft an, sagt Dir, dass er im Biergarten sitzt.

Du fragst, ob Du kommen sollst. Und er sagt klar, dass wenn, dann nur mit Mantel und High Heels – nichts sonst.

Du überlegst, ob Du Dich das traust. Du traust Dich selbst angezogen kaum ohne Unterwäsche aus dem Haus – und dann sowas?

Du ziehst Dich aus, suchst die tollen halterlosen Nylons mit Naht und weihst sie ein. Das wäre eine Gelegenheit, sie zu tragen.

Die High Heels sind schnell gefunden. Nie getragen, außer im Wohnzimmer und Schlafzimmer. Sie sitzen wie eine zweite Haut und Deine Aufregung steigt.

Du merkst nicht, dass Du schon seit 2 Stunden damit beschäftigt bist, Dich auszuziehen.

Schließlich wirfst Du den  Trenchcoat über, knotest ihn fest zu und überlegst noch eine halbe Stunde an der Tür, ob Du auch wirklich gehen sollst.

Du willst ihn sehen – das ist DIE Chance. Und Du willst ihm diesen Gefallen tun, auch wenn es Dich viel Überwindung kostet. Aber allein die Vorfreude auf seine Belohnung lässt Dich zittern.

Du verlässt die Wohnung, gehst zitternd die Treppe hinunter.

Was, wenn Wind weht und der Mantel hochfliegt? Was, wenn die Leute sehen, dass Du nackt bist?

So gehst Du durch die Stadt, zitternd, ängstlich. Gespannt wartend auf seinen Blick, wenn Du wirklich in den Biergarten kommst.

Du kannst in den Schuhen kaum laufen, fühlst Dich beobachtet, weil die Leute Dich ansehen.

Und doch wächst Dein Selbstbewusstsein mit jedem Schritt. Du fühlst Dich gut. Du bist auf dem Weg zu IHM – und es fühlt sich gut an. Es ist nicht anders, als es sonst ist.

Du gehst immer stolzer, der Tritt wird fester, Deine Beine wackeln nicht mehr über den Boden.

Die Leute verfolgen Dich mit Blicken – bewundernd. Du hebst den Kopf ein wenig höher, schaust weiter geradeaus und gehst mit festem Schritt.

Bis Du den Biergarten erreichst.

Es ist ewig her, seit er Dich angerufen hat. Eine kleine Ewigkeit her, seit Du das letzte mal gezittert hast.

Und jetzt stehst Du vor dem Biergarten und fängst wieder an zu zittern.

Wird er noch da sein? Was wird er sagen?

Du straffst die Schultern und gehst hinein. Und sofort siehst Du, wo er sitzt.

Er schaut Dich an, als hätte er gewusst, dass Du kommst.

Natürlich wusste er es. Weil Du es für ihn getan hast. Weil er es sich gewünscht hat.

Stolz gehst Du zu ihm und setzt Dich neben ihn. Und freust Dich auf die Belohnung, die Dich gleich erwartet…